Islam, Kirche und Macht

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Islam, Kirche und Macht
von Helmut Zott
15.02.2004
                                                          
Die Aussage des II. Vatikanischen Konzils (1962 -1965), dass der Gott der Christenheit identisch mit Allah sei, ist nicht nur schlichtweg falsch, sondern in der Auswirkung für die Zukunft der gesamten Christenheit so verheerend, dass man sie nur vergleichen kann mit der einschneidenden Wandlung des Christentums durch die Festsetzungen im Konzil von Nizäa vom Jahre 325.
Damals entstand unter Konstantin„ein förmliches Bündnis zwischen Kaiser und Kirche. Als Grundsatz wurde aufgestellt, dass die Kirche das Recht habe, vom Kaiser zu verlangen, dass er das Schwert ziehe, um Gehorsam dem gegenüber zu erzwingen, was die Kirche für Rechtgläubigkeit erklärte“. „Durch die Verbindung von Staat und Kirche hat sich das alt-römische Reich nicht zur Kirche, sondern die Kirche zum Römischen Reich bekehrt“. „Die Zweischwertertheorie der Bulle ´Unam sanctam´ (Papst Bonifaz VIII., 1302) erklärte, dass ein ´Schwert´  von der Kirche und das andere für die Kirche zu führen sei. Sie sagte auch, dass ´es für jedes menschliche Geschöpf zum Heil der Seele notwendig sei, sich dem römischen Papst zu unterwerfen´“. Schließlich lag alles „Leo X. (1513-1521) zu Füßen, er ließ sich als ´oberster aller Menschen´ anreden und feiern“. „Die Inquisition war der Heilige Krieg des christlichen Rom, bei dem alles, was sich nicht dem christlichen Reich Gottes unterwarf, ausgerottet werden sollte“.
 
Man sieht durch diese einfache Aneinanderreihung von Zitaten aus dem Buch „Zeitbomben der Weltgeschichte“ von Marius Baar, dass sich nach der Verbindung des Christentums mit der weltlichen Macht ganz ähnliche Verhältnisse und Strukturen herausgebildet haben wie im Islam, bei dem die Verbindung von Religion und weltlicher Macht schon vom Ursprung her gegeben ist.
Die Kirche von heute hat sich mit dem Machtfaktor „Islam“ verbunden und wird sich radikal verändern. Zu Recht spricht Hans-Peter Raddatz von einem „Chrislam“, der durch das II. Vatikanische Konzil seit 1965 neu entstanden ist. Was eine Annäherung an das Judentum bringen sollte, führte zu einer Verbindung und Verbrüderung mit denen, die eine Zerstörung Israels anstreben. Die Gleichsetzung des Christengottes mit Allah hat sogar Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils, als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe. Sie wird durch diesen fundamentalen Irrtum zum Steigbügelhalter für die Machtentfaltung des Islams, und sie wird im Rahmen der Machtergreifung des Islams schließlich an dieser Verbindung selbst und mit ihr das christliche Abendland zu Grunde gehen. Zweifellos steht auch dieses nicht nur am Scheideweg, sondern am Rande des Abgrundes. 
 
Womit man es beim Islam zu tun hat, beschreibt Moussa Afschar mit folgenden Worten:„Die wichtigste Besonderheit des Islam ist sein unersättlicher Machtanspruch. Der Islam will beherrschen. Der Idealzustand für den Islam ist die absolute Weltherrschaft. Dies ist keine neue Ideologie, noch weniger ein Ziel der „islamischen Extremisten“, sondern der Befehl Allahs: ´Und bekämpfet sie, bis die Verführung aufgehört hat, und nur an Allah geglaubt wird´. Genau so deutlich ist Mohammed: ´Mir wurde befohlen, die Menschen so lange zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Mohammed der Gesandte Allahs ist, sowie das Gebet verrichten und die Almosensteuer entrichten. Tun sie das, so wird ihr Blut nicht vergossen und ihr Besitz nicht geplündert, es sei denn sie vergehen sich gegen den Islam´. Islamische Heere ließen sich von Anfang an von dieser Anweisung Allahs und seines Gesandten Mohammed leiten. Nicht durch Überzeugungsarbeit, nicht durch das „Wort“, sondern mit dem Schwert haben sie die Lehre Allahs verbreitet“.
 
Vom „Cäsaropapismus“ zum „Chrislam“ von heute führte und führt also der Weg der Kirche, und sie wird durch diese Verbindung scheitern und untergehen, oder höchstens in einer Form weiterexistieren, in der das wahre Christentum erstorben ist.
Hinter allem aber steht eine beherrschende Macht des Bösen, die man erstaunlicherweise heute im Westen nicht erkennen kann, was gerade bei uns in Deutschland, die wir eine besondere geschichtliche Vergangenheit haben, unverständlich ist. Es ist nicht nur eine erstaunliche, sondern geradezu erschreckende Wiederholung was sich in der Kirche abspielte und abspielt:„Im Mai 1933 (sic) mahnten die bayerischen Bischöfe, man solle nicht auf das Trennende und die Vergangenheit sehen, sondern ´auf das, was uns eint´“ (Gerhard Czermak). „Wie der Großteil der katholischen und evangelischen Kirchen im Dritten Reich bis zum katastrophalen ´Endsieg´ verblendet und verstockt blieb, scheint es auch heute zu sein. Anhaltend wird von islamischen Brüdern, von Monotheismus, Dialog und von Toleranz in den christlichen Kirchen geschrieben und geredet“(„Zeitbomben der Weltgeschichte“, S.124 und 103).
 
Wenn man die Islamisierung des Westens von heute in diesen geschichtlichen Rahmen stellt, so ist zu erkennen, dass nach den kleinen Wellen, die in Form von Kommunismus und Nationalsozialismus in die Welt einbrachen, sich nun eine große, noch mächtigere und gefährlichere Welle des Ungeistes über Europa und die ganze Welt ergießt. Nach den die Menschheit umfassenden Heilsideen der „proletarischen Klasse“ und der die Menschheit veredelnden „arischen Rasse“, tritt heute die Vision der „islamischen Umma“ als Heil und Ziel der Menschheit in den Vordergrund.  
 
Einst wollte Hitler die Welt beherrschen und erst das Judentum, danach das Christentum, auslöschen.
Er betrachtete das Christentum als Ableger des Judentums und meinte: „Alles das ist doch nur derselbe jüdische Schwindel“. Heute erstarkt der Islam und im gleichen Ungeist wie bei Hitler soll nun im Rahmen der Weltislamisierung Israel vernichtet und der Westen beherrscht werden. Das Endziel aber ist letztlich, der Menschheit das Gesetz Allahs, die Scharia, aufzuzwingen, um „Frieden“ für alle Menschen und für alle Zeiten zu schaffen, und das heißt, dass die Menschheit zur islamischen Umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden umgestaltet wird, wie es keimhaft im so genannten „Medina Modell“ veranlagt wurde,
 
Wie aber versucht man den Auftrag Allahs in der islamischen Welt von heute umzusetzen?
Die Ölvorkommen dieser Erde liegen fast ausschließlich in den islamischen Ländern, was die Muslime als Vorsehung und Geschenk Allahs, aber auch als Verpflichtung betrachten. Der daraus resultierende ungeheuere Reichtum, den die OPEC-Länder durch die Erhöhung des Ölpreises am 17. Oktober 1973 um das Vierfache, später um das Zwölffache und schließlich um das Vierunddreißigfache ins Unermessliche gesteigert haben, eröffnete und eröffnet heute noch die Möglichkeiten der weltweiten Islamisierung.
 
Durch das islamische Almosenspenden, das keineswegs eine Liebesgabe aus Mitleid im christlichen Sinne, sonder eine religiöse Pflicht ist und unseren staatlichen Steuerabgaben entspricht, wird jeder reiche Moslem und somit auch die Ölscheichs, gezwungen, ein Vierzigstel der Jahreseinnahmen zu „spenden“. Diese ungeheueren Summen, die beispielsweise aus Saudi Arabien stammen, fließen an „Wohltätigkeitsorganisationen“ in Amerika und Europa. Nur ein kleiner Teil des Geldes wird tatsächlich für Wohltätigkeit verwendet, der größte Teil fließt, nachdem er zwischen den zahlreichen Tarnorganisationen durch vielfaches Hin- und Herspenden gewaschen wurde, an Hamas, Hisbollah und Al Kaida.
„Das ist der geniale Hintergedanke des Netzes islamischer Organisationen, das von Abdallah Azzam, Bin Ladens Mentor und geistiger Vater, geknüpft wurde. Was könnte reinigender und edler sein, als das Geld einer karitativen Organisation zu spenden? Die Organisation wiederum leitet das Geld an eine Tarngruppe weiter, die als Denkfabrik oder religiöse oder schulische Einrichtung fungiert. Von dieser Tarngruppe gelangt das Geld zum Dschihad und den Mudschaheddin“ („Die Terroristenjägerin“, S. 368).
Die Almosensteuer für den Dschihad, oder gar den Terrorismus als eine besondere Form des Dschihads, zu verwenden, ist aus islamischer Sicht keineswegs zweckentfremdend oder unmoralisch. Jeder Moslem, der Bedarf hat, kann mit diesen Geldern unterstützt werden, und schon Mohammed, der das größte Vorbild der Muslime ist, hat diese Gelder für seine kriegerischen Unternehmungen verwendet. Schließlich ist der Dschihad ja das Mittel zur Erfüllung des göttlichen Auftrags, der da lautet, die ganze Menschheit unter das Gesetz Allahs zu bringen.
Natürlich fließen auch beträchtliche Summen an die vielen Vereine und Organisationen in Amerika und Europa, die den Moscheebau, den Aufkauf von Grund und Boden oder andere Formen der Islamisierung betreiben. Im Grunde finanziert der „ungläubige“ Westen das alles selbst durch den unvermeidbaren Öleinkauf. Andererseits ermöglicht er durch den Verkauf seiner modernsten Waffen an die Ölländer deren Aufrüstung und riskiert damit letztlich seinen eigenen, von Allah gewollten Untergang.
Der Koran und die Sunna sind die geistigen Quellen, das Öl die materielle Grundlage für die Islamisierung dieser Erde.
 
Der Brennpunkt des Weltgeschehens ist Jerusalem. Nicht nur Israel produziert schon seit der Staatsgründung Atomwaffen und besitzt heute Atombomben aus eigener Produktion, auch die islamische Seite rüstet auf und verfügt über Atomwaffen. Wie viel Atommaterial durch den Zerfall der UdSSR in den Besitz der ehemaligen moslemischen Sowjetrepubliken gelangt ist und heute unter islamischem Einfluss steht, ist schwer zu durchschauen.
Für die „gerechte“ Sache Allahs wird es jeder fromme Moslem für richtig und angebracht halten, wenn nötig, auch Atomwaffen gegen die Ungläubigen, also auch gegen Israel, einzusetzen und Atombomben abzuwerfen. Er hat ja, ohne persönliche Verantwortung übernehmen zu müssen, von Allah selbst die Lizenz zum Töten der Ungläubigen und kann dabei aus dem Koran den 17. Vers der 8. Sure rezitieren: „Und nicht erschlugt ihr sie, sondern Allah erschlug sie; und nicht warfst du, als du warfst, sondern Allah warf“. Es ist Allah selbst, der die Erde vom Schmutz der Ungläubigen reinigen wird und das Reich des Friedens auf der Erde errichtet. Die gläubigen Muslime sind nur die Werkzeuge und willigen Vollstrecker seines Willens. In diesem Sinne hat der bekannte Muslimbruder Sayyid Qutb (1906 - 1966), der eine radikale Abkehr von der gottlosen Gesellschaft hin zur islamischen Weltrevolution predigte, in seinem Buch „Wegzeichen“ ( ma`alim fi tariq), das bis heute ein Leitfaden der Djihad-Bewegungen ist, geschrieben: „Wir müssen zerstören, was immer im Konflikt mit dem wahren Islam steht… Zertrümmert alle Staaten und Organisationen, die von Menschen errichtet worden sind… Absolute Rebellion gegen alles auf Erden, was mit dem Islam im Konflikt steht, ist ein Muss. Wir sollten mit aller Macht alles ausmerzen und vernichten, was Allahs Revolution im Wege steht“.
Und andere Muslime meinen in diesem Sinne denn auch: „Die Welt muss zerstört werden, damit das islamische Reich kommen kann. In diesem islamischen Reich wird es keine Juden und keine Christen mehr geben; der Islam ist die Krönung dieser Religionen“ (letztes Zitat: „Zeitbomben der Weltgeschichte“, S.137).
 
 
 
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